Es ist eine filmische Forschungsreise zwischen Ost und West, Vergangenheit und Zukunft sowie eine Annäherung an das Wesen des Menschen: Mit „Warum wir wurden, wie wir sind“ präsentiert NDR MV auf dem 35. Filmkunstfest in Schwerin ein einzigartiges Filmprojekt. Im Fokus der Dokumentation stehen zwei Langzeitstudien, die mehr als fünf Jahrzehnte mehrere Hundert Menschen begleiten. Das Ziel: herausfinden, was Persönlichkeit ausmacht. Die Kino-Preview beginnt am Donnerstag, 7. Mai, um 18:00 Uhr im Filmpalast Capitol. Im Anschluss an den Film gibt es einen Talk mit den Filmemachern und zwei Protagonisten. NDR Moderatorin Birgit Müller führt durch die Veranstaltung. Tickets für den Abend sind unter filmkunstfest.de im Vorverkauf erhältlich.



Zum Inhalt des Films:
1970 beginnt in Rostock ein außergewöhnliches Experiment: 300 Mütter erklären sich bereit, das Leben ihrer neugeborenen Kinder wissenschaftlich begleiten zu lassen – über Jahrzehnte hinweg, durch politische Systeme, gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Krisen.
Parallel startet in Mannheim eine ähnliche Langzeitstudie. Was damals niemand ahnt: Ein halbes Jahrhundert später wird eine globale Pandemie diese Forschungen in ein neues Licht rücken.
Die Covid-19-Krise trifft Millionen gleichzeitig, ein historischer Moment, der den Forschenden ein einzigartiges Zeitfenster öffnet. In Rostock schließen sich Psychologen und Psychoanalytiker mit Kollegen in Mannheim und Kiel zusammen und initiieren ein neues Projekt: „CovidDrug“. Mit modernster Technik und dem Zugriff auf jahrzehntelang gewachsene Lebensarchive dringen Dr. Reis und sein Team tiefer vor als je zuvor.
„Warum wir wurden, wie wir sind“ begleitet diese neue Untersuchungsreihe als eine Reise durch die Stürme der Geschichte – von der deutschen Teilung über die Wende bis zur Pandemie.
