Der 8-Stunden-Tag: eine lang erkämpfte Institution
Der 8-Stunden-Tag wird aktuell insbesondere von den Unionsparteien infrage gestellt und soll aufgeweicht werden. „40 Stunden in der Woche ist noch nicht mal ein Viertel der Wochenzeit. Wenn ich richtig rechnen kann, hat die Woche 168 Stunden. Davon gerade einmal ein Viertel zu arbeiten und das dann so aufzuteilen, wie man es möchte. Das muss doch möglich sein im Arbeitszeitgesetz zu ändern“, sagte kürzlich Bundeskanzler Friedrich Merz, der bei seinem vorherigen Arbeitgeber Black Rock eine 2-Tage-Woche hatte. Dass er mit seinen Ideen bei der Mehrheit der Beschäftigten keine offenen Türen einrennt, belegt eine aktuelle Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung: Lange Arbeitstage, so befürchten drei Viertel der Befragten, hätten negative Folgen.
Neu als Azubi im Betrieb? Warum eine Mitgliedschaft in der IGBCE sinnvoll ist
Die Sommerferien sind zu Ende und im gesamten Bezirk sind neue Auszubildende in den Betrieben. Besonders die ersten Wochen und Monate können ebenso spannend wie anstrengend sein. Neue Eindrücke, neue Herausforderungen, neue Chancen, neue Kolleginnen und Kollegen – es gilt, vieles zu beachten und noch viel mehr zu lernen. Was sich jedoch von Anfang an lohnt: eine Mitgliedschaft in der Multibranchengewerkschaft IGBCE.
Der „Hamburger Zukunftsentscheid“ – ein Blendwerk?
Die Abstimmung läuft bereits, die Briefwahlunterlagen sind an alle stimmberechtigten Personen versendet – insgesamt 1,3 Millionen potenzielle Wähler*innen. Der sogenannte „Hamburger Zukunftsentscheid“ geht in seine heiße Phase. Und damit geht es auch um die Zukunft Hamburgs als attraktiver Industriestandort. Die IGBCE Hamburg/Harburg positioniert sich ausdrücklich gegen den Hamburger Zukunftsentscheid.
Verunsicherung verändert Wahlverhalten, AfD profitiert
Benachteiligungsgefühle und Abstiegssorgen – beide Ängste spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um das Wahlverhalten zugunsten der AfD geht. Das ergab eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI). Neben der rechtsradikalen Basis, die die Partei anspreche, könne sie durch die vielen Krisen und individuell empfundene Angstgefühle in neue Wähler*innenschichten vordringen.
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