medienbuero

Spezialist für interne und externe Kommunikation

Zehn Jahre NDR Kultur Sachbuchpreis: Bewerbungen für 2018 ab sofort möglich

Der NDR Kultur Sachbuchpreis feiert Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal wird die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung, die zu den bedeutendsten dieses Genres gehört, in diesem Jahr vergeben. Der Preis geht an eine herausragende Autorenleistung, die gesellschaftlich, kulturell und wissenschaftlich relevante Themen für ein großes Publikum öffnet und zum Diskurs anregt.

Bis zum 15. August können Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz jeweils bis zu drei Titel einreichen. Teilnahmeberechtigt sind deutschsprachige Sachbücher aller Themengebiete und Fachrichtungen, ausgeschlossen sind Ratgeber sowie Fach- und Lehrbücher. Der Veröffentlichungstermin der eingereichten Bücher muss zwischen dem 16. Oktober 2017 und dem 15. Oktober 2018 liegen.

Im Herbst wird die prominent besetzte Jury zunächst die Longlist und anschließend die Shortlist bekannt geben. Am 21. November wird der Preis im Rahmen einer Jubiläumsgala im Schloss Herrenhausen zu Hannover feierlich überreicht. Auch der Förderpreis „Opus Primum“ der VolkswagenStiftung wird an diesem Abend verliehen.

Neben dem Jury-Vorsitzenden und NDR Programmdirektor Hörfunk, Joachim Knuth, gehören der Jury an: Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung; Dr. Franziska Augstein, Journalistin der „Süddeutschen Zeitung“; Hendrik Brandt, Chefredakteur der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“; Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland; Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung; Hilal Sezgin, Publizistin; Dr. Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland.

Die Historie des NDR Kultur Sachbuchpreises beginnt 2009: Damals ging die Auszeichnung an Jürgen Osterhammel für sein Werk „Die Verwandlung der Welt“. Es folgten „Das Tagebuch, Bd. 9, 1926-1937“ von Harry Graf Kessler (2010), „Eichmann vor Jerusalem” von Bettina Stangneth (2011), „Kongo” von David Van Reybrouck (2012), „Spieltage” von Ronald Reng (2013), „Die Büchse der Pandora” von Jörn Leonhard (2014), „Die schwarze Macht” von Christoph Reuter (2015), „Als unser Deutsch erfunden wurde“ von Bruno Preisendörfer (2016) und, im vergangenen Jahr, „Albert Speer. Eine deutsche Karriere“ von Magnus Brechtken.

Information

This entry was posted on 18. April 2018 by and tagged , .