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Marienauer Schüler übernehmen Patenschaft mit syrischer Schule

Außerschulisches Engagement ist fester Bestandteil des Bildungsansatzes in Marienau. Jetzt übernimmt die 5. Klasse des staatlich anerkannten Privatgymnasiums Marienau eine Patenschaft mit der syrischen Amal Schule.

Die Amal Schule ist eine Bildungseinrichtung im Flüchtlingslager Athme, das nur wenige Kilometer von der türkischen Grenze in der syrischen Provinz Haram von dem Verein Barada Syrienhilfe errichtet wurde. Die Kinder, die hier zur Schule gehen, sind teilweise stark traumatisiert. Der Schulunterricht soll helfen, die Kriegserlebnisse der Kinder zu verarbeiten. Zwölf Klassen mit insgesamt 360 Schülern zwischen der ersten und sechsten Jahrgangsstufe nehmen am Unterricht vor Ort teil. Die Schule namens Amal wird als Kooperationsprojekt zwischen Barada Syrienhilfe und Grünhelme e.V. ausschließlich durch Spendengelder finanziert. „Amal” bedeutet im Arabischen „Hoffnung”. Mit dem Schulprojekt soll den Kindern Hoffnung auf eine bessere Zukunft gegeben werden.

Schüler der Klasse 5 des Internatgymnasiums Marienau skypen mit der Amal schule im türkisch Syrischen Grenzgebiet

Schüler der Klasse 5 des Internatgymnasiums Marienau skypen mit der Amal schule im türkisch Syrischen Grenzgebiet

Seit drei Jahren arbeitet die Schule Marienau mit dem Verein Barada Syrienhilfe zusammen und sammelt Spenden durch verschiedene Schulaktionen. „Ich bin sehr stolz, dass unsere jungen Schüler jetzt eine Patenschaft übernehmen und damit Verantwortung und Einsatz zeigen, die über Grenzen hinaus gehen. Vor allem freut mich, dass dieses Engagement von den Schülern selbst ausging“, so Schul- und Internatsleiterin Heike Elz.

Den Kontakt zur syrischen Schule hat Leiterin des internationalen Teams Rana Raslan-Alaoui hergestellt. Der Kontakt zur Klasse entsteht über einen syrischen Jungen, der die Klasse 5 der Schule Marienau als externer Schüler besucht. Nachdem die Kontakte geknüpft sind, folgte am 24. Mai ein Kennenlernen der Schüler per Skype.

Marienau ist eine UNESCO Projektschule. Damit fühlt sie sich den Werten der UNESCO-Charta und -Verfassung bezüglich Menschenrechte, internationaler friedlicher Verständigung, Minderheitenschutz, Toleranz, Umwelterziehung und interkulturellen Lernens besonders verpflichtet. Das Lernen in Marienau erfolgt in einem interkulturellen Umfeld. So gehören Kinder und Jugendliche aus Russland, Polen, Südkorea, Syrien, Mexiko und China zu den Marienauer Schülern.

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This entry was posted on 29. Mai 2017 by and tagged , , , , , .